Kasimir Malewitsch

Schwarzes Quadrat 1914/15 Öl auf Leinwand, 105 x 105 cm Datierung des Autors: 1913 Diese Werk ist eine der Varianten des berühmten Schwarzen

Kasimir Malewitsch

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eisen auf drei verschiedene Weisen beschrieben werden kann, sei nach Malewitsch bewiesen, dass dieser Gegenstand eine eigene, vom Menschen unabhängige Seinsgrundlage besitze, deren Wesen vom Menschen bisher noch nicht vollständig erfasst wurde.

Das höchste Prinzip, das Malewitsch formulierte, ist deshalb das, was alle drei Erkenntnisrichtungen gemeinsam haben. Jedes ihrer Ideale ist absolut gesehen ungegenständlich, so dass deren gemeinsamer Nenner, die Gegenstandslosigkeit, für Malewitsch das Höchste ist - Suprematismus. Den Begriff leitete er (über die Vermittlerrolle, welche die französische und polnische Sprache spielte) von dem lateinischen Wort suprematia (Überlegenheit, Herrschaft oder Oberhoheit) ab.

Initialwerk dieser Richtung war das Bild „Schwarzes Quadrat“ von Malewitsch. Er malte nicht expressiv wie Kandinsky, sondern konstruiert seine sachlichen Quadrate und Rechtecke. Die gegenstandslose Freiheit, die er anstrebt, sollte nicht chaotisch sein, wie die der Futuristen, sondern sie folgte einer formal-energetischen Ökonomie, die organisierte Strukturen hervorbringt. Seine Bilder sind Modelle einer Wirklichkeit, die, obwohl sie mit den herkömmlichen Mitteln nicht erfasst werden kann, dennoch existiert. Es sollen jedoch nicht nur neue Erkenntnismöglichkeiten geschaffen werden. Da die alten Formsprache und Begriffe das alte Weltbild und damit auch das Handeln des Menschen bestimmt haben, ist die neue Kunst genauso in der Lage, über die Schaffung eines neuen Weltbildes auch die menschliche Gesellschaft zu erneuern.

Malewitsch lehrte den Suprematismus an einer Kunstschule in Witebsk (bei Minsk Weißrussland, zeitgleich mit Marc Chagall).

Zu diesem suprematistischen Zentrum gehörten weiter: El Lissitzky, Warwara Stepanova, Nathan Altman usw.

Der Stil erstreckte sich auf alle Bereiche der , wie Malerei, , Typographie, Architektur , Plakatkunst und Design (Möbel, Geschirr).

 

 

 

Entwicklung

Zusammenfassend lässt sich in die Entwicklung des Suprematismus in fünf Stadien aufgliedern:

1. Frühwerke mit einigen relativ einfachen Formelementen

2. Gemälde mit einer komplexeren Anordnung der Formen

3. „Kreuz“-Bilder und „Weiß auf Weiß“-Gemälde

4. Räumliche Gestaltung zu „Architektona“ und „Platinen“

5. Rückkehr zu den komplexen suprematistischen Bildern aus der Mitte der 20er Jahre.

Die Werke von Suprematismus wirken manchmal zweidimensional, aber häufiger stellt sich durch übereinandergreifende Formen und Farbabstufungen ein Gefühl von Grenzenlosigkeit ein. Eines der wesentlichen Merkmale des Suprematismus ist Dynamik, die dadurch erreicht wird, dass die Einzellformel auf Diagonalen ausgerichtet werden: Splitter und Keilformen fliegen gleichsam durch den Raum ihre Bewegung wird für einen Augenblick auf der Leinwand festgehalten und gleichzeitig deuten sie eine Weiterbewegung jenseits der Bildgrenzen an.





Suprematismus, 1920
Aquarell auf Papier,
23 x 15.5 cm

Suprematismus, 1920
Gouache auf Papier,
29.5 x 22.5 cm

 

Der „Weiß auf Weiß“-Serie ging die Reihe der „Kreuz“-Bilder voraus, bei denen Malewitsch eine Vielfalt von Effekten erzielte. Diese beiden Bildergruppen stellen seine größten Leistungen dar. Trotz ihrer Einfachheit oder vielleicht gerade deswegen gehören sie zu seinen schönsten und faszinierten Werken.

 

 

 

 

 

 

 

Schlusswort

 

 

Mich interessiert dieser Künstler sehr denn ich habe schon mal was von Kasimir Malewitsch gehört und seine Arbeit gefiel mir sofort dadurch dass er Russe ist fühle ich mich sehr verbunden zu ihm . Seine Werke sind aufregend und machen mich nachdenklich. Dadurch dass er in diesem Jahrhundert gelebt hatte sind seine Gemälde moderner und dass ist für mich viel schöner . Ich wollte dadurch auch anderen einmal einen Russischen Künstler vorstellen .

 

 

 

 

 

Literaturnachweis

- Die Sammlung Ludwig

Russische Avantgarde im 20.Jahrhundert. Prestel. 16.10.1994, S.151

 

- Hahl-Koch, Jelena

Kandinsky. Verlag Gerd Hatje. Stuttgart 1993, S.54

 

- Bazin, German und Horst Gerson

Kindlers Malerei Lexikon. Verlag Zürich. 1967

 

-Aus dem Internet

http://www.library.by/shpargalka/belarus/biography/002/bgr-096.htm

http://www.weltchronik.de

http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/malevich/

http://www.g19.asn-wien.ac.at/suko/BE7A03/Daten_Schreder_7a/biographie.htm

http://demo.sfgb-b.ch/TG/20erJahre/Bibliothek/Sowjets/MalewitschBio.htm

http://www.krref.krefeld.schulen.net/referate/kunst/r0199t00.htm

 

 

 

 

 

 

 

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